Einsatzstatistik 2025

Auch im Jahr 2025 waren die Seelsorgenden der Notfallseelsorge im Kreis wieder stark gefordert: Insgesamt 337 Menschen wurden in belastenden Ausnahmesituationen begleitet und unterstützt. Gleichzeitig gab es eine erfreuliche Entwicklung im Team: Die Zahl der aktiven Seelsorgenden stieg auf 34 (2024: 32). Diese positive Tendenz ist ein wichtiges Signal – denn der Bedarf an verlässlicher Krisenbegleitung bleibt hoch. Möglich wurde der Zuwachs auch dadurch, dass 2025 erstmals eine eigene Ausbildung durchgeführt werden konnte. Dadurch konnten sechs engagierte neue Mitarbeitende gewonnen werden. Das ist zugleich ein wichtiger Schritt, um alters- und umzugsbedingte Veränderungen im Team langfristig ausgleichen zu können.

Ein Blick auf die Einsatzstruktur zeigt: Fast die Hälfte aller Einsätze (47 %) entfiel auf die Mittelbereitschaft – nahezu identisch zum Vorjahr (2024: 48 %). Die Nachtbereitschaft machte 17 % der Einsätze aus (2024: 15 %). Auffällig ist zudem die regionale Verteilung: 45 % der Einsätze fanden in drei von insgesamt 14 Gemeinden des Kreises statt.

Auch im Wochenverlauf zeigten sich Schwerpunkte: Mit 28 Einsätzen am Samstag war dieser Tag am stärksten belastet. Vergleichsweise ruhig verliefen Sonntag und Montag mit je 11 Einsätzen; besonders bemerkenswert waren dabei die einsatzfreien Nächte von Sonntag auf Montag.

Im Folgenden finden Sie die detaillierten Grafiken zur Einsatzstatistik 2025. Sie verdeutlichen, wie vielfältig und unverzichtbar die Arbeit der Notfallseelsorge ist – und mit welchem Engagement die Seelsorgenden Menschen in akuten Krisen beistehen.